Kings of Dark Desires

Die beiden in Oldenburg beheimateten Musiker haben bereits um 2003 herum den Grundstein für die Band in Form eines Demos gelegt. Rund 20 Jahre später erscheint nun die erste Single als Vorbote auf ein vollständiges Album. Wie der Name es schon erahnen lässt, geht es musikalisch recht finster zu, irgendwo zwischen den beiden Leitplanken Black und Dark Metal. Der weitere, außermusikalische Hintergrund hat einen deutlich mystischen Einschlag:

Wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint und die Menschheit beim Versuch nach den Sternen zu greifen in Ungnade fällt, kommen Gestalten ans Tageslicht, die beunruhigende Dinge hervorbringen und Düsternis verbreiten.

Zwei dieser Gestalten tragen die Namen King Victor und King Orcus. Sie haben sich selbst als Könige ernannt, da sie in ihrer Welt eine Stellung einzunehmen im Stande sind, die sie in höhere Sphären befördern. Es erscheint anmaßend zu sein, sich solcher Titel zu bedienen, doch wenn man genauer hinschaut und man die Aura verspürt, die von ihnen ausgeht, kann man sich einer gewissen majestätischen Magie nicht entziehen. Was aus heutiger Sicht unzeitgemäß erscheint, wird bei näherer Betrachtung vollkommen nachvollziehbar, ja gerade zu unabdingbar. Denn in einer Welt, in der jegliche Magie und Faszination einem aufgeklärten Realismus gewichen sind, gewinnen Spiritualität und Extravaganz wieder an Glanz und Zauber.

Aus dieser Quelle entspringt eine düstere Musik, die primitiv und wahnwitzig zugleich anmutet und die einen mitnimmt in eine unglaubliche Welt von Dämonen, Magie und Begierde, umrahmt von einer klirrenden Klanglandschaft, die eine willkommene Abkehr von all dem irdischen Wahnsinn verspricht.

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